In geduldiger Zucht wurde diese Rasse dazu gebracht, sehr angenehm
melodisch, abwechslungsreich und mit scheinbar geschlossenem Schnabel zu
singen. Das Lied eines Harzer Rollers besteht in der Hauptsache aus
vier Strophen (Touren): Hohlrolle, Knorre, Pfeife und Hohlklingel. Die Hohlrolle
ist das wichtigste Element. Dabei singt der Vogel ein „r“ rollend in
Verbindung mit den Vokalen „ü“, „o“ oder „u“, was dann z. B. wie
„rururu“ klingt. Zur Knorre geht der Sänger in den Bass. Besonders geschätzt wird hier ein tiefes „krruruurru“. Die Hohlklingel entsteht durch ein „l“ in Verbindung mit den Vokalen. Der Vogel singt „lülülü“ oder „lololo“ bis zum tiefen „lululu“ in leicht abgesetzter Form. Bei der Pfeife
gibt es deutlich abgesetzte weiche Einzeltöne, in Verbindung mit dem
„d“, was sich anhört wie „du“ oder „dou“, oft am Ende eines Konzertes.
Benutzt der Vogel bei seinem Lied ein „li“, so nennt man das eine Klingel oder als „ri“ eine Klingelrolle. Es gibt auch sogenannte Nebentouren: Glucke, Schockel und Wassertour.
Ich interessiere mich mich schon immer für Alles was fliegt. Als Kind und Jugendlicher habe ich 13 Jahre lang einen Gelben Sänger gepflegt. Meine
Besuche auf den Kanarischen Inseln, der Heimat meines jetzigen kleinen Lieblings,
eines Kanarienvogels (rot intensiv), haben in mir den Wunsch geweckt, diese schönen
Sänger
zu züchten. Auf den folgenden Seiten möchte ich darüber berichten, ob es
mir gelingt eine Zucht aufzubauen. Besonders angetan hat es mir der
Harzer Roller mit seinem dezenten, vornehmen Gesang. Deshalb habe ich Verbindung zum einzigen Züchter in Sachsen aufgenommen und 7 Harzer Roller gekauft 3 Hähnchen und 4 Hennen sind meine Basis. Seit 01.01.2011 bin ich Mitglied im VZE. Meine Mitgliedsnummer ist: 47977. Ich
werde akribisch Tagebuch führen und auf diesen Seiten
über Höhen und Tiefen zu berichten. Gerne können Sie Hinweise oder Lob
und Tadel in meinem Gästebuch eintragen. Das Neuste finden Sie immer unter der Rubrik "Blog "